Barbara Richstein | Mitglied des Landtages Brandenburg 
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Personeller Neuanfang im Umweltministerium


Neue Freunde für Europa







12.05.2012
Am 14. Mai 2012 wird erstmalig der "Tag der Kinderbetreuung" durchgeführt. Barbara Richstein ruft zum Mitmachen auf.

Am 14. Mai wird zum ersten Mal der "Tag der Kinderbetreuung" begangen. Damit soll das Engagement von Erziehern, Kinderpflegern, Tagesmüttern und Kinderfrauen gewürdigt werden. Der Aktionstag wird immer am Montag nach Muttertag durchgeführt.

Weitere Infos finden Sie hier: http://tag-der-kinderbetreuung.de/




02.05.2012 | Märkische Allgemeine Zeitung / Jens Trommer
Brandenburgligist SV Falkensee-Finkenkrug schlägt im Pokalfinale den Drittligisten Babelsberg 2:1
FUSSBALL: Dramatik pur

FALKENSEE - Falkensees Keeper Stefan Demuth konnte sein Glück kaum fassen. „Das ist der beste Erfolg meiner Karriere. Bis zum Abpfiff habe ich nicht daran geglaubt, dass wir den Landespokal gewinnen“, sagte der 27-Jährige nach dem überraschenden 2:1-(0:1)-Erfolg gegen den Cupverteidiger aus Potsdam. „Was heute Abend noch passieren wird? Keine Ahnung. Mit dieser Sensation hat bei uns wirklich niemand gerechnet“, erklärte der 1,93 m große Torhüter, der mit seiner Stellungssicherheit den Filmstädtern den Nerv raubte.

Dabei hatte vor 1700 Zuschauern auf dem Sportplatz Leistikowstraße alles erwartungsgemäß begonnen. Der achtmalige Cup-Sieger, der drei Tage zuvor den Klassenerhalt in der 3. Liga feiern konnte, ließ den Ball gepflegt durch die eigenen Reihen laufen. Nach einem Foul des Falkenseer Innenverteidigers Sezer Seymen an Christian Groß gab Schiri Andy Stolz aus Pritzwalk Elfmeter. Eigentlich eine sichere Sache für Dominik Stroh-Engel. Doch da kam erstmals Keeper Demuth – er ist nicht mit dem Babelsberger Trainer Dietmar Demuth verwandt – ins Spiel. Er blieb lange stehen und parierte in der 16. Minute den halbhoch geschossenen Ball.

Die Gäste nahmen’s noch als Betriebsunfall. Und als Mirko Rücker nach einem Freistoß von Anton Makarenko die Kugel ins eigene Tor köpfte (31.), wähnte sich der Favorit auf der Siegerstraße. Doch der Außenseiter ließ sich nicht locken. „Hut ab, wie taktisch diszipliniert meine Mannschaft gespielt hat. Wir haben Geduld gehabt und die Ordnung gehalten“, lobte „FF“-Coach Frank „Wuschi“ Rohde seine Elf.

Und die wurde belohnt. Nach einem Eckball von Ümit Meseci war plötzlich Seymen zur Stelle und drosch den Ball am langen Pfosten unter die Latte (60.). Die Partie wurde nun hektisch. Und ausgerechnet Seymen, der erst den Elfmeter verursacht und dann den Ausgleich erzielt hatte, sah nach einem Foul an Markus Müller Rot (68.). Beide Teams stürzten aufeinander los, bildeten ein Rudel und nun kassierte Saldanha-Alves Gelb-Rot (69.).

Neun Falkenseer gegen elf Babelsberger, spätestens jetzt schien das Erwartete einzutreten. Doch plötzlich landete ein Einwurf bei Mondo Mouegni. Der zog aus 17 Metern trocken ab und ließ Sebastian Rauch im Nulldrei-Tor keine Chance (72.). „Unser Abwehrverhalten war katastrophal“, schimpfte Trainer Demuth. Der Drittligist warf alles nach vorn, doch ein Tor wollte einfach nicht mehr fallen. Keeper Stefan Demuth, der vor zehn Jahren mit der A-Jugend von Borussia Dortmund deutscher Vizemeister geworden war, fischte alle Flanken- und Eckbälle weg. Schließlich schoss Groß den Ball freistehend über die Latte (90.). Die Sensation war perfekt.

„Ich hatte gedacht, dass ich im Fußball schon so gut wie alles erlebt habe. Aber der heutige Tag zeigt, dass das nicht der Fall ist. Wir haben eine Dramatik erlebt, die ihresgleichen sucht“, analysierte Siegfried Kirschen, Präsident des Fußball-Landesverbandes. „Diese Partie war das Spiegelbild einer ganzen Saison. Wir haben uns schwer getan und nach dem 1:0 zu früh geglaubt, die Messen sind gelesen“, sagte Dietmar Demuth. „So verbrennt man leichtfertig Geld“, schimpfte Nulldrei-Geschäftsführer Klaus Brüggemann mit Blick auf die rund 120 000 Euro, die der Landespokalsieger für den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals kassiert.

Frank Rohde war einfach nur happy. „So etwas werden die Jungs nie wieder erleben, das ist ein einmaliges Erlebnis“, meinte der 52-jährige Ex-Profi. Ähnlich sah es Barbara Richstein (CDU), seit zwei Jahren Vereinsvorsitzende des SV Falkensee-Finkenkrug: „Das ist eine unbeschreibliche Sensation, das macht uns so schnell keiner nach.“



 



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